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BVK-Sanierung: Das Staatspersonal wird verschont

Gute Nachricht für die Staatsangestellten: Sie müssen zur Sanierung der BVK keine Lohnabzüge gewärtigen. Dies verdanken sie der 2-Milliarden-Einlage des Kantons. Dennoch fehlen der BVK noch 2,4 Milliarden.

Die 78'000 Aktivversicherten der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich mussten mit höheren Lohnabzügen ab diesem Jahr rechnen. Denn die Ausgangslage war klar: Liegt der BVK-Deckungsgrad zwischen 80 und 90 Prozent, müssen sie laut Sanierungsplan 1,5 Prozent des versicherten Lohns abgeben. Liegt der Grad gar unter 80 Prozent, müssen sie 2 Prozent abdrücken. Der Deckungsgrad lag Ende 2011 bei 83,4 Prozent.

Doch zwei Faktoren haben dazu geführt, dass der Deckungsgrad per 1. Januar 2013 auf 90,9 Prozent gestiegen ist. Erstens hat die BVK letztes Jahr mit 8 Prozent eine gute Performance hingelegt – dem tollen Börsenjahr sei Dank. Zweitens hat der Kantonsrat die Einmaleinlage von 2 Milliarden Franken gutgeheissen. Die Folge: Die zusätzlichen Lohnabzüge für die BVK-Aktivversicherten entfallen. Das macht bei einem versicherten Lohn von 80'000 Franken immerhin 1200 Franken im Jahr oder 100 Franken im Monat aus. Laut BVK-Statuten wird ein Deckungsgrad ab 89,1 Prozent auf 90 aufgerundet. Die Versicherten haben also ein «Polster» von 1,8 Prozent bis Mitte 2014. Dann wird nach dem neusten Deckungsgrad abgerechnet. Liegt er unter 90 Prozent, gibt es den Lohnabzug von 1,5 Prozent.

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