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Cannabis-Messe stösst auf Kritik

Anfang September findet die Cannabis-Messe erstmals im Kanton Zürich statt. Eine Eltern-Organisation will erreichen, dass den Organisatoren die Bewilligung entzogen wird.

Bald in Dietikon: Cannabis-Messe in Bern im Jahr 2003.
Bald in Dietikon: Cannabis-Messe in Bern im Jahr 2003.
Keystone

Während dreier Tage, vom 9. bis zum 11. September, dreht sich in der Stadthalle Dietikon alles um Cannabis. Wasserpfeifen, Kleider, Nahrungsmittel: Was sich aus dem grünen Kraut machen lässt oder damit zu tun hat, wird angeboten. Rund 5000 Besucher werden zu dem Anlass erwartet.

Sabina Geissbühler, Präsidentin der Schweizerischen Vereinigung Eltern gegen Drogen und Berner SVP-Grossrätin, ist die Messe ein Dorn im Auge, wie «20 Minuten» in seiner heutigen Ausgabe schreibt. Einerseits würden dort Drogenanbau und -konsum propagiert, andererseits liege die Stadthalle direkt gegenüber des Schulhauses Fondli, was besonders störend sei. «Wir haben deshalb allen Dietiker Stadträten einen Brief geschickt und sie darin aufgefordert, die Bewilligung zu überdenken», erklärt Geissbühler.

Stadtrat Dietikon sieht kein Problem

Dort stösst das Ansinnen auf wenig Gegenliebe. Der zuständige Stadtrat Roger Brunner (SVP) sieht bei der Messe keine Probleme. Man habe den Organisatoren klare Auflagen erteilt und deswegen keine Bedenken. Hanf sei ein legales, landwirtschaftliches Produkt, «einzig der Missbrauch ist verboten». Sollte es zu irgendeiner illegalen Handlung kommen, würde die Messe sofort geschlossen.

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