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Carlos muss im Gefängnis Limmattal bleiben

Der jugendliche Straftäter Carlos ist mit seiner Beschwerde vor dem Obergericht gescheitert. Der Messerstecher bleibt weiterhin in Haft.

Carlos auf seinem Bett in der betreuten Wohnung in Reinach. (Screenshot SRF)
Carlos auf seinem Bett in der betreuten Wohnung in Reinach. (Screenshot SRF)
Keystone
Justizdirektor Martin Graf (Grüne) nimmt zum zweiten Mal vor den Medien Stellung zum Fall Carlos. Erstmal äusserte er sich am 6. September (Bild), nachdem er bei der Oberjugendanwaltschaft einen Bericht zum Fall angefordert hatte.
Justizdirektor Martin Graf (Grüne) nimmt zum zweiten Mal vor den Medien Stellung zum Fall Carlos. Erstmal äusserte er sich am 6. September (Bild), nachdem er bei der Oberjugendanwaltschaft einen Bericht zum Fall angefordert hatte.
Sophie Stieger
Boxer mit «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen
Boxer mit «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen
Kostas Maros
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Das Zürcher Obergericht hat die Beschwerde des Gewaltverbrechers gegen die vorübergehende Einweisung in das Gefängnis Limmattal abgewiesen. Eine vorläufige Platzierung im Gefängnis, das über eine Jugendabteilung verfüge, sei verhältnismässig, schreibt das Obergericht in einer Mitteilung vom Mittwoch. Es handle sich dabei nicht um den Vollzug einer Freiheitsstrafe, sondern um eine «provisorische und zeitlich beschränkte Lösung» im Rahmen des Massnahmenvollzugs.

Trotz der beträchtlichen Erfolge, die in den letzten 13 Monaten mit der individuellen Behandlung erzielt worden seien, sei Carlos zu seinem sowie zum Schutz seines Umfeldes in seiner derzeitigen Unterbringung zu belassen. Es gelte diese Zeit nun intensiv zu nutzen, um neue Möglichkeiten einer individuellen Betreuung zu erarbeiten. Gegend den Entscheid des Obergerichts kann der Jugendliche innerhalb von 30 Tagen Beschwerde beim Bundesgericht einreichen.

SDA/ep

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