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Carlos muss nochmals umziehen

Weil das Massnahmenzentrum Uitikon im Januar etappenweise umgebaut wird, müssen die Insassen temporär verlegt werden. Einer davon ist Carlos.

Carlos auf seinem Bett in der betreuten Wohnung in Reinach. (Screenshot SRF)
Carlos auf seinem Bett in der betreuten Wohnung in Reinach. (Screenshot SRF)
Keystone
Justizdirektor Martin Graf (Grüne) nimmt zum zweiten Mal vor den Medien Stellung zum Fall Carlos. Erstmal äusserte er sich am 6. September (Bild), nachdem er bei der Oberjugendanwaltschaft einen Bericht zum Fall angefordert hatte.
Justizdirektor Martin Graf (Grüne) nimmt zum zweiten Mal vor den Medien Stellung zum Fall Carlos. Erstmal äusserte er sich am 6. September (Bild), nachdem er bei der Oberjugendanwaltschaft einen Bericht zum Fall angefordert hatte.
Sophie Stieger
Boxer mit «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen
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Kostas Maros
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Der jugendliche Straftäter Carlos, dessen teure Sonderbehandlung nach einem Bericht im Schweizer Fernsehen SRF Schlagzeilen machte, wurde erst vor wenigen Tagen ins Massnahmenzentrum Uitikon (MZU) verlegt. Nun muss er voraussichtlich wieder umziehen. Die Anstalt wird erweitert. Für die Bauarbeiten muss die geschlossene Abteilung im Januar 2014 für rund zehn Tage geräumt und die zehn Insassen müssen verlegt werden.

Gemäss einem Artikel der NZZ dürfte Carlos von der temporären Versetzung betroffen sein. Er käme voraussichtlich wieder ins Gefängnis Limmattal, wo er bereits einmal drei Monate untergebracht worden war, heisst es in dem Bericht weiter. Falls er nicht vorher aus der Haft entlassen wird: Am Obergericht ist eine Beschwerde gegen seine Versetzung ins MZU hängig. Carlos’ Verteidiger hofft auf einen Entscheid noch vor Weihnachten.

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