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Chaos im Busverkehr, 40 Unfälle und Schwerverletzte im Schnee

Zahlreiche Buslinien unterbrochen, zwei Schwerverletzte und viel Blechschaden: So die erste Bilanz nach den heftigen Schneefällen der letzten Stunden. Viele sind noch immer mit Sommerpneus unterwegs.

Die heftigen Schneefälle der letzten Tage halten einge Unbelehrbare nicht davon ab, weiterhin mit Sommerpneus umherzufahren. Bleiben sie stecken, blockieren sie andere Autos und Busse. In schlimmeren Fällen verursachen sie Unfälle.

Im Gebiet der Verkehrsbetriebe Zürichsee Oberland (VZO) wurden am Freitagmorgen mehrere Busse von Autos blockiert, wie VZO-Direktor Werner Trachsel auf Anfrage der SDA sagte. Wäre dies nicht «wären wir gut unterwegs» - so aber sei mit Verspätungen von rund zehn Minuten zu rechnen.

Sechs zusätzliche VZO-Busse seien im Einsatz, sagte Trachsel. Vier davon sind mit Ketten ausgerüstet. Sie verkehren auf steilen Strecken etwa von Männedorf nach Oetwil am See.

Auf Kantonsgebiet kam zwischen Mitternacht und 08.30 Uhr zu rund 40 Strassenverkehrsunfällen, wie die Kantonspolizei mitteilte. Acht Personen wurden verletzt, meist blieb es aber bei Blechschäden.

Ein Schwerverletzter in Volketswil

Ein Autolenker wurde schwer verletzt. Er war in Volketswil in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal gegen einen entgegenkommenden Linienbus geprallt.

In der Stadt Zürich ereigneten sich am Morgen gemäss Stadtpolizei- Mediensprecher Marco Bisa knapp ein halbes Dutzend Unfälle. Personen wurden keine verletzt. «Die Autofahrer sind vorbildlich unterwegs,» lobte Bisa. Am Vormittag behinderte der Schnee diverse Busverbindungen. Der Bus der Linie 91 wurde nach einem Selbstunfall eines Autofahrers an der Weiterfahrt gehindert.

Am Flughafen Zürich verursachte das Winterwetter Verspätungen von rund dreissig Minuten, wie Mediensprecherin Sonja Zöchling sagte. Am frühen Morgen seien gegen dreissig Flüge annuliert worden. Schneie es weiterhin stark, dürften diese Zahlen steigen.

SDA/tif

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