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Corona trifft Sans-Papiers ganz besonders

Geschätzte 19'000 Personen im Kanton Zürich leben ohne Aufenthaltsbewilligung, viele arbeiten schwarz. Jetzt fallen sie durch alle Maschen.

Viele Sans-Papiers verlieren in der Corona-Krise ihre Existenzgrundlage.
Viele Sans-Papiers verlieren in der Corona-Krise ihre Existenzgrundlage.
Urs Jaudas

Es sind reine Schätzungen. Doch die Zahl von Leuten, die ohne Aufenthaltsbewilligung mehr als einen Monat im Kanton Zürich lebt, ist hoch. Die meisten von ihnen arbeiten im Kleingewerbe, zum Beispiel als Putzfrau oder Betagtenbetreuer. Diese Bereiche sind von der Corona-Krise besonders gebeutelt – und mit ihnen die Sans-Papiers. Die Existenzgrundlage kommt diesen abhanden. Und da sie illegal arbeiten, haben sie kein Anrecht auf Arbeitslosengeld und Sozialhilfe. Zudem hausen viele Sans-Papiers in engen Wohnverhältnissen. Eine Quarantäne wäre für sie besonders schwierig.

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