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Dampfloks bleiben wegen Feuergefahr im Depot

Wegen der anhaltenden Trockenheit verzichtet der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland auf den Einsatz seiner Dampflokomotiven.

Nur noch für Rangierdienste im Einsatz: Eine Dampflok E 3/3.
Nur noch für Rangierdienste im Einsatz: Eine Dampflok E 3/3.
Franco Greco, Keystone

Die Trockenheit macht auch Bahn-Nostalgikern einen Strich durch die Rechnung: So verzichtet der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland (DVZO) am kommenden Sonntag auf den Einsatz seiner kohlegefeuerten Dampflokomotiven.

Die historischen Züge werden aber auf der Nostalgiestrecke zwischen Hinwil und Bauma dennoch verkehren. Der Verein setzt anstelle der Damfploks seine beiden Elektro-Oldtimer ein - es handelt sich um eine Rangierlok Ee 3/3 aus dem Jahr 1939 und einen Stationstraktor aus dem Jahr 1961.

Auf die Dampfloks verzichtet der Verein wegen der der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen Feuergefahr: Es soll verhindert werden, dass sich an den Bahnbordwänden spontane Brände durch Funkenflug entfachen, wie der Verein am Donnerstag mitteilte.

Nur für Rangierdienste

Ganz auf Dampf müssen Besucher am Sonntag dennoch nicht verzichten. Der DVZO setzt sein «Tigerli» – eine Dampflok E 3/3 mit Baujahr 1913 – ausschliesslich im Baumer Bahnhofsbereich für Rangierdienste ein.

Die DVZO-Züge sind jeweils am 1. und 3. Sonntag im Monat auf der Stammstrecke Hinwil-Bauma unterwegs. Hinter einer Dampflok – oder bei Trockenheit hinter einem Elektro-Olditmer – werden originale, restaurierte Dritt-Klasse-Wagen aus der Zeit um 1900 angehängt.

SDA/hwe

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