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Daniel Jositsch ist jetzt auch Kolumbianer

Der SP-Ständerat besitzt neuerdings neben dem Schweizer auch den kolumbianischen Pass.

Ein Kolumbianer im Ständerat: Daniel Jositsch ist nun Doppelbürger. Video: David Karasek

Vor über zwanzig Jahren – von 1990 bis 1995 – lebte der heutige Zürcher SP-Ständerat Daniel Jositsch während fünf Jahren in Kolumbien. Seither fühlt er sich mit dem Land verbunden – und zwar derart, dass er nun zum Doppelbürger wird. Wie die NZZ in ihrer Online-Ausgabe berichtet, hat Jositsch in diesen Tagen in Bogotá den kolumbianischen Pass erhalten. Überreicht wurde ihm das Dokument von der kolumbianischen Aussenministerin Mariá Ángela Holguín.

Jositsch hatte in Kolumbien als Anwalt gearbeitet, war Direktor der dortigen Handelskammer und erwarb das kolumbianische Anwaltspatent, um Firmen professioneller beraten zu können.

Anrecht auf Pass wegen Ehe

Zudem war der heutige Spitzenpolitiker während sieben Jahren mit einer Kolumbianerin verheiratet, die er damals in Bogotá kennen gelernt hatte. Diese Ehe verschafft Jositsch das Anrecht auf die kolumbianische Staatsbürgerschaft. Der NZZ sagte Jositsch zu seinem Schritt: «Das ist der formale Ausdruck eines Gefühls. Ich will endlich dazu stehen, dass ich mich als halber Kolumbianer fühle. Dieses Land gehört zu mir, ich will mich mit dem Pass solidarisch zeigen.»

Gleichzeitig betont Jositsch, er sei «hundertprozentiger Schweizer und Zürcher Ständerat». Seine Person ändere sich durch die neue Staatsbürgerschaft nicht. Für den Kanton Zürich sei es ein Gewinn, wenn er als Ständerat die Interessen des Kantons nicht nur im Ständerat, sondern auch in Kolumbien vertrete.

Zur Passübergabe-Zeremonie in Bogotá wurde Jositsch vom Winterthurer EVP-Kantonsrat Nik Gugger begleitet.

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