Zum Hauptinhalt springen

Darüber wurde im Kanton abgestimmt

Wo sollen die Autos durch, wenn sie wegen der Amphibienwanderung nicht mehr durchs Eigental fahren dürfen? Wie dicht wird nun in Illnau-Effretikon gebaut? Und wohin mit den Asylbewerbern?

Amphibienschutz: In neun Jahren wird das Eigental für die Autos ganzjährig gesperrt. Foto: Sabina Bobst
Amphibienschutz: In neun Jahren wird das Eigental für die Autos ganzjährig gesperrt. Foto: Sabina Bobst

Baden steht ohne Budget da

Das Badener Stimmvolk sieht nicht ein, weshalb es mehr Steuern bezahlen soll. Es verwirft mit 3461 zu 2752 das Budget 2019 der Einwohnergemeinde Baden mit einem Steuerfuss von 97 Prozent.

Birmensdorf bleibt bei «Limmi»

Der Gemeinderat muss eine klare Niederlage einstecken. Sein Vorschlag, dass sich Birmensdorf aus dem Zweckverband Spitalverband Limmattal verabschieden soll, wurde von den stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohnern mit 1509 zu 667 Stimmen überraschend deutlich verworfen. Der Gemeinderat interpretiert das Resultat unter anderem als enge emotionale Bindung an das «Limmi».

Buchs ist gegen neuen Werkhof

Buchs hat sich mit 1103 zu 529 Stimmen gegen den neuen Werkhof ausgesprochen, der 7,3 Millionen Franken gekostet hätte. Dort sollten Not-/Asylwohnungen, Werkhof und Büros entstehen. Der Doppelkindergarten samt Sporthalle auf dem Schulareal Zwingert (Kostenpunkt knapp 6 Millionen Franken) wurde dagegen mit 1046 zu 592 Stimmen gutgeheissen.

Dietikon gegen LTB-Gegner

Die Stimmberechtigten haben sich mit 3064 zu 1366 Stimmen gegen eine Volksinitiative der Limmattalbahn-Gegner ausgesprochen. Diese verlangte, dass die Ausgaben, die im Zusammenhang mit der LTB stehen und ­höher als 50000 Franken sind, dem obligatorischen Referendum unterstehen.

Egg lehnt Erweiterung Bützi ab

Das Stimmvolk hat sich mit 1881 zu 1461 gegen einen Baukredit von 23,2 Millionen Franken ausgesprochen. Geplant war eine Erweiterung der Schulanlage Bützi und Güetli mit dem Bau einer Dreifachturnhalle.

Fehraltorf für Asylunterkunft

Die Asylunterkunft wird neben die Abwasserreinigungsanlage Undermüli ziehen. Die Stimmbürger haben mit 1448 zu 529 Stimmen einen Kredit von 3 Millionen Franken für eine temporären Wohnsiedlung gesprochen.

Horgen investiert in Schulraum

Mit 5011 zu 1112 Stimmen haben sich die Stimmberechtigten für den Neubau des Betreuungspavillons auf dem Schulhausareal Tannenbach ausgesprochen. Der Kredit beläuft sich auf 4,4 Millionen Franken. Mit 5201 zu 936 Stimmen genehmigte es den 4,5-Millionen-Kredit für den Neubau eines Dreifachkindergartens.

Illnau-Effretikon verdichtet

Bei der heiss umkämpften Vorlage um den neuen Richtplan hat sich der Stadtrat durchgesetzt: Sein Vorschlag erhielt 2496 Ja- und 1701 Nein-Stimmen. Der Vorschlag des Grossen Gemeinderates fand keine Mehrheit; 1727 Ja-Stimmen stehen hier gegen 2458 Nein-Stimmen. Damit hat sich das Stimmvolk dafür ausgesprochen, dass auch in vielen Quartieren künftig verdichtet gebaut werden kann. Das Parlament wollte dies nicht zulassen.

Kilchberg: Endlich ein Ja!

Ein ewiges Thema, die Zentrumsgestaltung, ist entschieden: Mit 1689 zu 1368 Stimmen fand der Gestaltungsplan Bahnhofstrasse eine Mehrheit, der Baurechtsvertrag Bahnhofareal Süd wurde mit 1707 zu 1324 Stimmen angenommen. Bei der Ersatzwahl für den Gemeinderat (Schulpräsidium) lieferten sich Susanne Gilg und Cornel Dudle (beide parteilos) ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Gilg erhielt 971 Stimmen, Dudle 968 Stimmen. Da das absolute Mehr bei 993 Stimmen lag, kam keine Wahl zustande.

Limmattal für Pflegezentrum

Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von über 87 Prozent haben sich die Stimmberechtigten des Zweckverbandes Spital Limmattal für den Neubau und die ­Ausrüstung des Pflegezentrums Spital Limmattal ausgesprochen. Dazu gehören auch ein Tageszentrum und ein Reha-Angebot. Alle Verbandsgemeinden haben zugestimmt.

Männedorf kauft Haus am See

Die Vorlage Vorkaufsrecht am Grundstück Seestrasse 214 hat mit 2101 zu 2025 Stimmen nur eine hauchdünne Mehrheit auf sich vereinen können. Darin ging es um den Kauf der Liegenschaft am See für vier Millionen Franken. Die Opposition von FDP und SVP zeigte Wirkung.

Neftenbach baut im Auenrain

Mit 1540 zu 485 haben sich die Stimmberechtigten klar für den neuen Modulbau auf dem Schulareal Auenrain ausgesprochen. Der Kredit beläuft sich auf 3,9 Millionen Franken. Der dreigeschossige Bau soll den sanierungsbedürftigen, eingeschossigen Kindergarten ersetzen.

Oberembrach rüstet sich

In einigen Jahren wird die Strasse durch das Eigental ganzjährig für Autos gesperrt und nicht mehr nur zu den Wanderzeiten der Amphibien. Das Stimmvolk hat nach einem emotionalen Abstimmungskampf über die flankierenden Massnahmen entschieden. Mit 381 zu 191 Stimmen klar angenommen wurde die ­Variante A (Jakob-Bosshart-Strasse). Die Variante B (Schülerstrasse) wurde mit 480 Nein- zu 130 Ja-Stimmen abgelehnt.

Pfäffikon gibt Frei den Vorzug

Rajka Frei (SVP) ist im zweiten Wahlgang mit 1393 Stimmen in den Gemeinderat von Pfäffikon gewählt worden. Christian Lipp (SP) machte 1211 Stimmen.

Neue Badi für Rapperswil-Jona

Das Schwimmbad Lido kann erneuert werden. Fast 72 Prozent der Stimmberechtigten haben sich für den Baukredit von rund 25 Millionen Franken ausgesprochen. Auch der Neubau eines Pflegezentrums wurde deutlich gutgeheissen.

Stammheim in Frauenhand

Beatrice Ammann (parteilos) hat sich mit 605 Stimmen im Kampf um das Gemeindepräsidium gegen Hans Rudolf Langhart (SVP, 520 Stimmen) durchgesetzt. Anita Fleury (parteilos) wird Schulpräsidentin: Sie erhielt 712, Lorenzo Galvan (SVP) 361 Stimmen.

Wädenswil baut Schulen

Das Volk hat mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 86 Prozent einen Kredit über 8,3 Millionen Franken für Neubauten auf der Schulanlage Glärnisch gesprochen.

Dach für Eisfeld Wallisellen

Mit 64,5 Prozent Ja-Stimmen hat sich der Souverän dafür ausgesprochen, dass das Eisfeld überdacht werden soll. Mit dem Kredit von 25 Millionen Franken soll überdies das Sport- und Erholungszentrum umgebaut und saniert werden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch