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Darum braucht es keinen Cybermobbing-Artikel

Der Jugendliche, der im Fall Céline verurteilt wurde, muss zur Strafe einen kurzen Arbeitseinsatz leisten. Das Leid der Eltern ist unvorstellbar. Trotzdem hat das Gericht richtig entschieden.

MeinungLisa Aeschlimann
Kämpfen für ihre Tochter: Candid und Nadya Pfister. Foto: Sabina Bobst
Kämpfen für ihre Tochter: Candid und Nadya Pfister. Foto: Sabina Bobst

Für Célines Eltern war das Urteil des Bezirksgerichts Dietikon vom Mittwoch ein Schlag ins Gesicht. Der damals 14-jährige Junge, der von Céline intime Bilder verlangt hatte, muss zur Strafe vier Tage arbeiten gehen.

Das Gericht folgte vollumfänglich dem Antrag der Jugend­anwältin und verurteilte den heute 17-Jährigen wegen Nötigung und Pornografie. Die Eltern forderten eine Verurteilung wegen sexueller Nötigung und eine härtere Strafe. Das war chancenlos. Noch während der Urteilseröffnung verliessen sie aufgebracht den Saal.

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