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Das «Alphatier» ohne Partei

Der 68-jährige Hans-Jacob Heitz will für eine Splittergruppe Ständerat werden. Dafür tut er fast alles. Aber meistens wirkungslos.

Er sähe sich lieber in Anzug und Krawatte: Hans-Jacob Heitz.
Er sähe sich lieber in Anzug und Krawatte: Hans-Jacob Heitz.
Sophie Stieger

«Wichtigkeit: hoch!» Seine Mails tragen grundsätzlich diesen Vermerk, immer. Und Mails hat Hans-Jacob Heitz in letzter Zeit viele verschickt, an Verbände und Medien – mit einem Ziel: seiner Ständeratskandidatur Schub zu geben. Meistens muss sich Heitz darüber beklagen, dass er nicht zu Streitgesprächen eingeladen wird, dass er nicht auf Empfehlungslisten kommt, dass er in der Presse kein Ohr findet. «Das verstehen viele Ihrer Leser nicht», schreibt Heitz sanft drohend, und am Telefon erwähnt er seine gute Bekanntschaft mit dem Verleger. «Anmassend» ist eines der netteren Worte, mit denen ihn Leute beschreiben, die ihn so erlebt haben.

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