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Das Ellbögeln der SP-Stars

Vor den Regierungs- und Ständeratswahlen hat die Partei ein Problem: zu viele Kandidaten.

SP-Nationalrätin Chantal Galladé ist eine der erklärten Kandidatinnen für den Regierungsrat.
SP-Nationalrätin Chantal Galladé ist eine der erklärten Kandidatinnen für den Regierungsrat.
Walter Bieri, Keystone

Zürich – Mathematisch ist die Aufgabe für die SP-Rennleitung auf den ersten Blick einfach: Sie muss im Regierungsrat eine Nachfolge für die zurücktretende Regine Aeppli finden. Und sie muss im Herbst 2015 die bestmögliche Kandidatur für den Ständerat aufstellen. In Wirklichkeit ist das aber eine der komplexesten Aufgaben, die eine SP-Parteileitung in den letzten Jahren zu bewältigen hatte. Erstens ist es bei der SP immer besonders kompliziert – wegen der ausgeprägten, und nicht immer leicht durchschaubaren Basisdemokratie der Genossen. Dann spielen Stadt-und-Land-Ansprüche und die Geschlechterquote eine Rolle. Vor allem aber macht die Stärke und der Charakter der möglichen Kandidaten die Auswahl nicht einfach. Wegen einer Handvoll Unwägbarkeiten gleicht das SP-Auswahlprozedere einer Gleichung mit sechs Unbekannten.

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