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«Das Endlager-Phantom bekommt endlich ein Gesicht»

An sechs Standorten im Kanton Zürich könnten Gebäude zur Endlagerung von Atommüll entstehen. Für die Gegner sind dies sechs zu viel. Sie machen sich zum Widerstand bereit.

Areale im Fokus der Nagra: Das Zürcher Weinland rund um Marthalen gilt als möglicher Standort für ein Atommüll-Tiefenlager.
Areale im Fokus der Nagra: Das Zürcher Weinland rund um Marthalen gilt als möglicher Standort für ein Atommüll-Tiefenlager.
Keystone

Die Nationale Gesellschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hat heute beim Bund 20 Standortvorschläge zur Endlagerung von Atommüll eingereicht. Es handelt sich dabei um die sichtbaren Gebäude an der Oberfläche, die als Pforte zu den künftigen Tiefenlagern dienen sollen.

Vom Bescheid sind auch mehrere Gemeinden im Kanton Zürich betroffen. Für das mögliche Tiefenlager Nördlich Lägern sind dies Mellikon/Rekingen, Weiach, Bülach und Glattfelden. Die Gebäude für das Tiefenlager Zürich Nordost könnten in Rheinau oder Marthalen zu stehen kommen. Die Endlager-Gegner nehmen dies zum Anlass, um ihren Protest wiederaufzunehmen.

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