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Das Federvieh vom Limmatquai wird flügge

Nach Jahrzehnten im Zürcher Asyl verlässt Silvio Mattiolis «Hahn» die Stadt. Die Eisenskulptur gelangt endlich aufs Dach der reformierten Kirche in Illnau-Effretikon. Ein Kunststreit verzögerte die Landung.

Seit 50 Jahren startbereit: Der verschmähte Eisenvogel des Zürcher Bildhauers Silvio Mattioli (1929–2011).
Seit 50 Jahren startbereit: Der verschmähte Eisenvogel des Zürcher Bildhauers Silvio Mattioli (1929–2011).
Doris Fanconi

Und wieder muss sich Zürich von einem seiner Kunstwerke verabschieden. Nachdem die Betonskulptur «Fanfare» im letzten Frühjahr in den Oberaargau abtransportiert wurde, schickt sich morgen Donnerstag der «Hahn» vom Limmatquai an, sein Zürcher Asyl endgültig zu verlassen. Die Eisenplastik darf – 50 Jahre nachdem sie der erst kürzlich verstorbene Zürcher Künstler Silvio Mattioli in seinem Wiediker Atelier geschmiedet hat – endlich aufs Dach der 1962 eingeweihten reformierten Kirche in Illnau-Effretikon.

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