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Das grosse Zittern von Mauro Tuena

Am Schluss schafft der Präsident der Stadtzürcher SVP die Wiederwahl. Doch der Wahltag ist für Tuena eine Achterbahn.

Thomas Zemp
Den Blick immer aufs Smartphone gerichtet: Der Sonntag ist für Tuena eine Achterbahn. Fotos: Boris Müller
Den Blick immer aufs Smartphone gerichtet: Der Sonntag ist für Tuena eine Achterbahn. Fotos: Boris Müller

Mauro Tuena hält es kaum mehr aus. Er setzt sich neben seinen SVP-Nationalratskollegen und Geschäftspartner Alfred Heer, steht auf und telefoniert, ruft einen neuen Newsticker auf, empfängt eine SMS vom grünen Gemeinderat Markus Knauss, der ihm «Nerven bewahren» rät. Tuenas Blick ist immer auf sein Smartphone gerichtet. Man sieht es kaum, doch seine Finger zittern, wenn sie über den kleinen Bildschirm fahren. Sie verraten, wie gross die Anspannung ist, die er nicht zeigen will. Tuena kommentiert. Um 14 Uhr: «Hmm, Zwölfter.» Um 14.20 Uhr: «Hey, jetzt bin ich Elfter.» Um 14.40 Uhr: «Fredi, hesch gsee, jetzt bin i uf em Zäni!»

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