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Das günstigste Zürcher Spital

Die Klinik Adus Medica in Dielsdorf führt die Liste der Spitäler an. Sie verzeichnete die tiefsten Fallkosten. Wo die Kosten 2013 stiegen und wo sie sanken.

Hat mit 8475 Franken die tiefsten Fallzahlen: Die Klinik Adus Medica in Dielsdorf.
Hat mit 8475 Franken die tiefsten Fallzahlen: Die Klinik Adus Medica in Dielsdorf.
zvg

Die durchschnittlichen Fallkosten in den Zürcher Spitälern sind 2013 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Mit 8475 Franken war die Klinik Adus Medica in Dielsdorf am günstigsten. Die höchsten Fallkosten verzeichnete mit 11'530 Franken das Spital Männedorf.

Für den Fallkostenvergleich wurden 19 Zürcher Akutspitäler einbezogen, die 2013 mindestens 200 akutsomatische Patienten behandelt haben, wie die Gesundheitsdirektion am Freitag mitteilte. Erstmals dabei waren die Universitätsklinik Balgrist. Zudem wurden die Standorte Horgen und Kilchberg des See-Spitals neu einzeln erfasst.

208'000 Patienten behandelt

Erfreulich sei, dass einige Spitäler, die früher vergleichsweise hohe Fallkosten aufwiesen, diese im vergangenen Jahr senken konnten, heisst es in der Mitteilung. So gingen beispielsweise die Fallkosten des Spitals Zollikerberg um beinahe 3 Prozent zurück. Demgegenüber stiegen diese in den Spitälern Männedorf und Affoltern die um rund 5 Prozent.

Die Zürcher Listenspitäler haben im vergangenen Jahr insgesamt 208'000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Für den Vergleich wird jeweils mit dem Klassifikationssystem SwissDRG für jeden Patienten die Fallschwere festgelegt.

Mit einem durchschnittlichen Schweregrad von 1.119 liegt der Kanton Zürich laut Mitteilung um rund 10 Prozent über dem nationalen Durchschnitt. Das verdeutliche die überregionale Bedeutung der Zürcher Listenspitäler in der spezialisierten und hochspezialisierten Medizin, schreibt die Gesundheitsdirektion.

In der Kostenberechnung ist die Fallschwere berücksichtigt. Als Benchmark-Spital dient das Spital, dessen Kosten auf dem 40. Perzentil - also leicht unter dem Durchschnitt - liegen. Im vergangenen Jahr war dies das See-Spital am Standort Horgen mit Fallkosten von 9544 Franken. Laut Gesundheitdirektion bestätigt dieser Wert sowohl die Angemessenheit der Tarife, die der Regierungsrat im Frühjahr 2013 festgelegt hatte, als auch der Verträge, welche die Tarifpartner für die Jahre 2013/2014 miteinander abgeschlossen haben.

SDA/pia

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