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Das Handy des Mittelalters

Der 89-jährige Christian Hürlimann hat sich einen Wunsch erfüllt: Er liess ein Beutelbuch aus dem Jahr 1535 nachbilden – mittelalterliche Reisende trugen es wie ein Handy mit sich.

Stets zur Stelle: Christian Hürlimanns Beutelbuch. Foto: Urs Jaudas
Stets zur Stelle: Christian Hürlimanns Beutelbuch. Foto: Urs Jaudas

Bis vor einigen Wochen gab es auf der ganzen Welt nur noch 23 Beutelbücher. Jetzt gibt es 131. Weil sich Christian Hürlimann kurz vor seinem 89. Geburtstag einen Herzenswunsch erfüllt hat. Der gelernte Schriftsetzer hat in seinem eigens dafür gegründeten Verlag «Edition 100-1» eine Reproduktion eines Beutelbuchs herausgegeben: Auflage 99 plus 9 Belegexemplare. Etwas verlegen steht er in seiner Wohnung im Alterszentrum Serata in Thalwil und zeigt vor, wie diese speziellen Bücher einst getragen wurden. Er mag es nicht, wenn er im Mittelpunkt steht. Also wenden wir uns dem an seinem Gürtel baumelnden Buch zu.

Das nachgebildete Beutelbuch aus dem Jahr 1535. Foto: Urs Jaudas
Das nachgebildete Beutelbuch aus dem Jahr 1535. Foto: Urs Jaudas

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