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Das Wasser steigt in Zürich

In der Stadt dürfen die Limmatschiffe wegen des Wasserstands bis auf weiteres nicht mehr auf dem Fluss verkehren.

Die Fahrt unter den Brücken hindurch wurde zu heikel: Blick ins Cockpit eines Limmatschiffs. Bild: Giorgia Müller
Die Fahrt unter den Brücken hindurch wurde zu heikel: Blick ins Cockpit eines Limmatschiffs. Bild: Giorgia Müller

In der Stadt Zürich sind die Limmatschiffe ein verlässlicher Indikator dafür, ob der Fluss gerade besonders viel Wasser führt. Ist das der Fall, stellen sie ihren Betrieb auf der Strecke zwischen dem Bürkliplatz und dem Landesmuseum ein. Dies, weil die Passage der niedrigen Brückenbogen und das Wenden in der starken Strömung schwierig bis unmöglich werden.

Gestern Mittag war es so weit, wie die SBB mitteilten. Die Schiffe verkehren bis auf weiteres nur noch im Seebecken. Der offizielle Grund: «Hochwasser.» Die Limmat führte zu jenem Zeitpunkt rund 190 Kubikmeter Wasser pro Sekunde – ein Wert, der über Nacht noch einmal angestiegen ist auf gegen 220 Kubikmeter. Allerdings ist das noch weit weg von jenem Pegelstand, der beim Hochwasser im Mai 1999 gemessen wurde. Damals waren es 590 Kubikmeter.

Weit weg von Alarmstufe

An der Limmat besteht denn laut kantonalem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) aktuell auch keine oder höchstens geringe Gefahr. Die erste Alarmstufe würde erst bei einer Wassermasse von 350 Kubikmeter pro Sekunde erreicht. Der einzige Zürcher Fluss, bei dem zurzeit ein gewisses Gefahrenpotenzial vorhanden ist, ist die Glatt bei Dübendorf.

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