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Das IS-Netz reicht von Winterthur nach Schaffhausen

Der Thaibox-Weltmeister, der in Winterthur trainierte, und der Hauptverdächtige der Schweizer IS-Zelle tauschten sich aus. Nun ist der eine tot, der andere in Haft.

Valdet Gashi zog 2014 in den Heiligen Krieg nach Syrien: Nach Familienangaben kam er dort ums Leben. Foto: Facebook
Valdet Gashi zog 2014 in den Heiligen Krieg nach Syrien: Nach Familienangaben kam er dort ums Leben. Foto: Facebook

Es war eine potenziell explosive Verbindung, die am 5. März 2014 ab 19.01 Uhr entstand. Und sie begann mit sanften Worten: «Assalam aleikum. Möge der Friede, die Barmherzigkeit Allahs und sein Segen mit dir sein.» Absender des islamischen Grusses war Valdet Gashi, Thaibox-Weltmeister aus Süddeutschland. Ihn brachte der Kampf für einen vermeintlichen Gottesstaat zuerst immer wieder in die Schweiz und schliesslich nach Syrien. Empfänger seiner Whatsapp-Botschaft war der irakische Staatsangehörige Osamah M., ein Veteran dieses Kampfes, kriegsversehrt, wohnhaft im Kanton Schaffhausen.

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