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Das ist der neue Rettungsjet der Rega

1249 Patienten hat die Rettungsflugwacht letztes Jahr in die Schweiz zurückgeflogen. Damit sie das auch weiterhin tun kann, schafft sie drei neue Flugzeuge an.

Der Flieger ist mit modernstem medizinischem Material ausgerüstet – eine Art fliegende Intensivstation. (Video: SDA)

Die Rega ergänzt ihre Flotte mit drei neuen Jets. Dass diese gebraucht werden, zeigen die heute an der Jahresmedienkonferenz präsentierten Zahlen: Im vergangenen Jahr repatriierte die Rettungsflugwacht 1249 Patienten, davon 901 in einem der drei Ambulanzjets. Für 348 Patienten organisierte die Rega den Transport an Bord eines Linienflugzeugs. Insgesamt flog die Rettungsflugwacht 15'958 Einsätze – so viele wie noch nie in einem Jahr, wie sie am Dienstag mitteilte.

Mit einer Wasserdusche ist der neue Ambulanzjet der Schweizerischen Rettungsflugwacht am Dienstag am Flughafen Zürich empfangen worden. Der Challenger 650 gehört zu den modernsten zivilen Rettungsflugzeugen. Drei dieser Jets vom Typ Challenger 650 des kanadischen Herstellers Bombardier werden bis Ende 2018 zur Rega-Flotte stossen.

Bisherige Ambulanzjets haben ausgedient

Neu können die Piloten über dem Atlantik Flugrouten nutzen, die höher liegen. Wegen des geringeren Luftwiderstands in grosser Flughöhe benötigt der Flieger auf diesen Routen weniger Treibstoff und folglich weniger Tankstopps. Zudem kann er dank neuem Wetterradar und Infrarotkamera Flugplätze auch bei schlechtem Wetter anfliegen.

Basis für den neuen Flieger waren die drei bisherigen Rega-Jets Challenger des Typs CL-604, die seit 16 Jahren für die Patientinnen und Patienten im Einsatz stehen – so lange wie kein anderer Ambulanzjet in der Geschichte der Rega. Die Flugzeuge werden vor allem für erkrankte oder verletzte Schweizer eingesetzt, die vom Ausland zurück in ihre Heimat geholt werden müssen.

Rega und Bombardier: Eine Liebesgeschichte

«Mit dieser Flottenerneuerung stellen wir sicher, dass die Rega ihren Patientinnen und Patienten auch in den nächsten 15 Jahren zuverlässig und professionell in aller Welt zur Hilfe kommen kann», sagte Rega-CEO Ernst Kohler. Den kanadischen Hersteller Bombardier und die Rega verbindet eine lange Geschichte: Das erste Flugzeug aus der Challenger-Familie hatte die Rega bereits 1982 beschafft, seit 13 Jahren setzt sie ausschliesslich Bombardier-Flugzeuge ein. Die Rega rechnet mit Beschaffungskosten von 130 Millionen Franken für drei Flugzeuge.

SDA/lea

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