Das Kunsthaus bricht durch

Bei der Grossbaustelle des Kunsthauses Zürich ist heute ein entscheidender Durchstoss geglückt: die Verbindung zwischen Alt und Neu.

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Er ist der Star des neuen Zürcher Kunsthauses: David Chipperfield, Londoner Architekt. Chipperfield will Zürich mit dem Neubau einen neuen Teil des altehrwürdigen Museums schenken, der «auffällig, aber bescheiden» und für alle zugänglich ist. So beschrieb er sein Werk im Herbst 2016 in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger».

Die Bauarbeiten für den rund 180 Millionen Franken teuren Erweiterungsbau sind seit Monaten im Gang. Heute Morgen ist dabei ein entscheidender Schritt passiert: Der Durchbruch der Verbindungspassage zwischen dem Kunsthaus und dem Neubau ist geglückt. Das ist sozusagen das Stück, das den historisch wertvollen Bau des Architekten Karl Moser mit den Neubau von David Chipperfield verbindet.

Die Baustelle ist laut Bauleiter Marco Altwegg sehr komplex. Das hängt vor allem mit dem Verkehr auf dem Heimplatz zusammen, der ständig gut durchfliessen können muss. Laut den Verantwortlichen bei der Stadt Zürich wird noch bis ungefähr im September 2018 gebaut. Die Eröffnung des neuen Kunsthauses ist für das Jahr 2020 vorgesehen.

Ein Blick in die Baustelle

Im April 2017 lud die Stadt zur grossen Besichtigung. Video: TA/SDA (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 26.04.2018, 16:50 Uhr

Podium mit David Chipperfield

Dienstag, 8. Mai um 18 Uhr im Museum für Gestaltung.

Der Architekt der Kunsthaus-Erweiterung David Chipperfield diskutiert in Zürich an einem Podium über die Herausforderungen des Museumsbaus. Teilnehmer des Gesprächs nebst Chipperfield sind der ebenfalls in Zürich tätige britische Architekt Adam Caruso und die Schweizer Architektin Annette Gigon. Moderation: Fredi Fischli und Niels Olsen (gta Ausstellungen, ETH Zürich). Eine Veranstaltung von Tages-Anzeiger und Kunstforum Zürich.

Dienstag, 8. Mai um 18 Uhr im Museum für Gestaltung.

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