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Das Lampenfieber des Feuerwerkers

Manuel Hirt verzaubert in der Neujahrsnacht ganz Zürich – mit Bomben, Minen und Raketen. Was in einer Viertelstunde verpufft, beschäftigt ihn wochenlang.

Der Feuerwerker: Manuel Hirt choreografiert das Silvesterfeuerwerk im Zürcher Seebecken. Die Zylinderbomben, die er trägt, wiegen mehr als zehn Kilogramm. Sie gehören zu seiner Spezialität.
Der Feuerwerker: Manuel Hirt choreografiert das Silvesterfeuerwerk im Zürcher Seebecken. Die Zylinderbomben, die er trägt, wiegen mehr als zehn Kilogramm. Sie gehören zu seiner Spezialität.
Doris Fanconi
Das Lager: Tausende von Feuerwerkskörpern werden in diesem Depot in einem Berg in der Region Sihlsee gelagert.
Das Lager: Tausende von Feuerwerkskörpern werden in diesem Depot in einem Berg in der Region Sihlsee gelagert.
Doris Fanconi
Bombenshow: Die Kugelbombe, die hier im Mörser platziert wird, wandelt sich am Himmel zum Sternenregen.
Bombenshow: Die Kugelbombe, die hier im Mörser platziert wird, wandelt sich am Himmel zum Sternenregen.
Doris Fanconi
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Wir befinden uns bei Einsiedeln, irgendwo ganz hinten im Tal, hinter einer Stahltür, in einem Berg. Dort lagern Kugel- und Zylinderbomben, Feuertöpfe und Flammensäulen. Was martialisch tönt, wird lauter Freude bereiten: ­Sternenglitzern, Kometenschweife, Funkenfälle, Goldregen. In Manuel Hirts Werkstätten beim Sihlsee sind seit Wochen Mitarbeiter daran, die Neujahrsfeuerwerke vorzubereiten. Manche von ihnen sind Saisonniers, kommen im Sommer für die 1.-August-Feiern und Seenachtsfeste hierher und im Dezember für Silvester.

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