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Das Leiden der Bauern am saftigen Grün

Die Grünen wollen wertvolles Ackerland und Ökoflächen im Siedlungsgebiet schützen. Ihre Kulturlandinitiative spaltet die Landwirte.

Mehr als 99 Prozent des wertvollen Ackerlands gehen verloren, weil Siedlungen gebaut würden, monieren die Grünen: Häuser bei Rifferswil ZH.
Mehr als 99 Prozent des wertvollen Ackerlands gehen verloren, weil Siedlungen gebaut würden, monieren die Grünen: Häuser bei Rifferswil ZH.
Sophie Stieger

«Noch werden allenthalben Bauten errichtet, wo der Bauer den Pflug führen sollte.» In Worte gegossen hat diese Besorgnis ein Herr namens Heinrich Peter. Als Zürcher Kantonsbaumeister warnte Peter bereits 1945 vor den Folgen der Zersiedelung.

Heute, bald 70 Jahre später, sind die mahnenden Stimmen nicht verstummt. In den letzten 25 Jahren wurden im Kanton Zürich rund 60 Quadratkilometer Kulturland in Siedlungsfläche umgewandelt. In der Schweiz wird jede Sekunde ein Quadratmeter Boden verbaut, im Kanton Zürich sind es pro Sekunde fast zwei Quadratmeter. Deshalb wollen die Grünen innerhalb des Siedlungsgebiets wertvolles Ackerland – die sogenannten Fruchtfolgeflächen (FFF) – schützen, ebenso Flächen von besonderer ökologischer Bedeutung. Ihre Initiative kommt am 17. Juni zur Abstimmung.

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