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Das Opus minimum

Jeder kennt das Haus am Limmatquai 96, denn es passt in die Altstadt wie die Faust aufs Auge. Dabei stammt es vom höchstdekorierten Architekten, den Zürich je hatte.

Baujahr 1968: Das damals hier ansässige Schuhhaus Hug liess dieses Haus als Ersatz für seine alte Warenhalle errichten. Bild: hub
Baujahr 1968: Das damals hier ansässige Schuhhaus Hug liess dieses Haus als Ersatz für seine alte Warenhalle errichten. Bild: hub

Die Wahrheit über das Haus am Limmatquai 96 in Zürichs Altstadt mag brutal sein, aber kein Weg führt an ihr vorbei. Egal, wem man das Gebäude beschreibt (mit wertneutralen Adjektiven wohlgemerkt), die Reaktion ist dieselbe. Im Moment, in dem das Gegenüber begreift, wovon die Rede ist, hört man den Satz: «Ah, du meinst dieses hässliche kleine Haus!» Wenn die Erinnerung nicht täuscht, hat sogar die Stadtpräsidentin einmal öffentlich gesagt, sie wundere sich immer wieder, wie es passieren konnte, dass so etwas an dieser Stelle gebaut wurde.

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