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Das Wachstum verdauen

Die drei Gemeinden Dättlikon, Eglisau und Schlieren haben eines gemeinsam: Sie sind in den letzten Jahren enorm gewachsen – und stossen allmählich an ihre Grenzen. Wie gehen sie damit um?

Hier wird die Urbanität seit der Jahrtausendwende geplant: Baustelle im boomenden Schlieren.
Hier wird die Urbanität seit der Jahrtausendwende geplant: Baustelle im boomenden Schlieren.
Reto Oeschger

Reben, Riegelhäuser und so viele Sonnentage wie fast nirgendwo im Kanton. Das ist Dättlikon. Das Dorf in der Nähe von Winterthur, in dem Ernst Müller aufgewachsen ist. Früher kannte der Weinbauer alle. Heute trifft er häufiger auf jemanden, den er nicht kennt.

Der Kanton wächst und wächst. Über 115'000 neue Zürcher kamen in den letzten fünf Jahren hinzu. Das merkt man in der S-Bahn, auf der Strasse. Und man merkt es in Dättlikon. 750 Menschen lebten dort Ende 2011 – 20 Prozent mehr als vor fünf Jahren. Nur vier Zürcher Gemeinden sind stärker gewachsen.

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