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Das Zittern der Winzer geht weiter

Trotz dem Auftreten der gefürchteten Kirschessigfliege blieben grössere Ausfälle im Zürcher Weinbau bisher aus. Doch wenn kein Wunder geschieht, stehen die Weinbauern nächstes Jahr wieder vor dem gleichen Problem.

Fünf Prozent der roten Trauben sind bis jetzt geschädigt worden. Foto: Giorgia Müller
Fünf Prozent der roten Trauben sind bis jetzt geschädigt worden. Foto: Giorgia Müller

Haben die Zürcher Winzer wegen der japanischen Suzukii-Fliege vergeblich gezittert? Die neusten Nachrichten aus den Rebbergen sind überraschend positiv: Grossflächige Ausfälle sind nicht zu beklagen, der Jahrgang 2014 wird ein guter. Also alles nur ein Sturm im Weinglas?

«Jein», sagt Rolf Schenk, Präsident des Branchenverbandes Zürcher Weine. Schenk steckt zurzeit in Rudolfingen selbst mitten im Wümmet. Er hat Respekt vor den kleinen Viechern: «Die Kirschessigfliege ist nach wie vor nicht harmlos und hat Schäden angerichtet – die Ampeln stehen auf Orange.» Denn jede dieser kleinen asiatischen Fliegen generiert Hunderte von Larven, die in den reifen Früchten gedeihen. Nach vorsichtigen Einschätzungen sind bisher fünf Prozent der roten Trauben durch den Schädling vernichtet worden. Im schlimmsten Fall könnten es aber noch mehr werden, denn, sagt Schenk, «der Wümmet ist noch nicht beendet».

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