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Das Zürcher Schuhcafé ist am Ende

Nach fast 30 Jahren schliesst Marco Bloch seine Schuhläden. Trotz der treuen Kundschaft rentierte das Geschäft mit italienischen Qualitätsschuhen immer weniger.

Claudia Schmid
Das Schaufenster hat ausgedient: Marco Bloch im Schuhcafé an der Badenerstrasse. Bild: Sabina Bobst
Das Schaufenster hat ausgedient: Marco Bloch im Schuhcafé an der Badenerstrasse. Bild: Sabina Bobst

«Wottsch en Kafi?» Die Frage war Begrüssung und Ritual zugleich, wenn jemand die Schuhcafés beim Bezirksgebäude oder beim Münsterhof betrat. Bald wird man diesen Satz nicht mehr hören.

Marco Bloch, der vor 29 Jahren das Schuhcafé gegründet hat, schliesst nächsten Monat die beiden Filialen. Er macht daraus kein Geheimnis: «Totalausverkauf/ Wir schliessen», steht auf den Schaufenstern. Es gibt 20 Prozent, und natürlich rennen ihm die Kunden jetzt den Laden ein. «Einige sind hässig, dass wir zumachen», sagt Bloch. Aber so sei es nun mal. «Der Aufwand und die Anstrengungen sind immer grösser geworden – ohne Aussicht auf eine Erholung.»

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