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Defekt zwang Piloten zur Notlandung

Weil ein Stromerzeuger in seinem Kleinflugzeug ausfiel, hat der Pilot der abgestürzten Cirrus SR22 am Mittwochnachmittag auf dem Flughafen Zürich landen wollen.

Um punkt 15.33 Uhr am vergangenen Mittwoch verlangte der 38- jährige Pilot des Privatfliegers eine Landung in Zürich. «Als Grund gab er den Ausfall eines Alternators an», heisst es im Bericht, der am Freitag auf der BFU-Homepage aufgeschaltet war. Beim Anflug auf die Piste 14 gab es nach Angaben des Piloten offenbar weitere Probleme.

Die Maschine geriet zu weit nach Westen neben die Piste. In geringer Höhe über dem Boden flog der Pilot deshalb eine Linkskurve. Mit einer anschliessenden Rechtskurve wollte er von Norden her erneut zur Piste einbiegen. Dort stürzte der Flieger um 15.58 Uhr ab, «in Querlage», wie die Fachleute des BFU schreiben.

Der Pilot und drei Passagiere, alle vier aus Polen, waren von Genf her auf dem Heimflug in Richtung Berlin, wo ein Zwischenhalt geplant war. Beim Crash wurden der Pilot und ein Passagier getötet, zwei weitere Passagiere erlitten schwere Verletzungen.

SDA/fsc

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