Zürcher Grünliberale wollen mit Tiana Angelina Moser ins Stöckli

Nach der einstimmigen Nomination der Chefin der GLP-Bundeshausfraktion tritt eine dritte Frau gegen das Duo Jositsch/Noser an.

Tiana Angelina Moser während den Bundesratswahlen in Bern: (27. November 2018)

Tiana Angelina Moser während den Bundesratswahlen in Bern: (27. November 2018) Bild: Anthony Anex/Keystone

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Eine weitere Frau fordert die beiden Zürcher Männer im Ständerat heraus: GLP-Nationalrätin Tiana Angelina Moser ist am Dienstagabend von den Delegierten einstimmig und per Akklamation als Ständeratskandidatin nominiert worden.

Die Chefin der GLP-Bundeshausfraktion will sich mit ihrer Politik für die Menschen in der Stadt und auf dem Land einsetzen, wie sie vor den Delegierten sagte. «Gerne möchte ich als Ständerätin Verantwortung übernehmen.» Sie orientiere sich an der Vielfalt von Zürich.

Mit Mosers Nomination sind es nun drei Frauen und zwei Männer, welche die beiden amtierenden Zürcher Ständeräte am 20. Oktober herausfordern. Sowohl der Sozialdemokrat Daniel Jositsch als auch der Freisinnige Ruedi Noser treten zur Wiederwahl an.

Mit der 40-jährigen Moser und der Präsidentin der Zürcher Grünen, Marionna Schlatter, erwächst den beiden eine starke Konkurrenz. Mit dem Thema Klima und als Frauen stehen die beiden Kandidatinnen in diesem Wahljahr hoch im Kurs. Mit Nicole Barandun, der Präsidentin der Zürcher CVP, tritt eine weitere Frau an.

Ebenfalls an den Start bei den Ständeratswahlen im Herbst gehen SVP-Nationalrat Roger Köppel und EVP-Nationalrat Nik Gugger. (nag/sda)

Erstellt: 25.06.2019, 21:21 Uhr

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