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Der Anwalt der Schweizer Krebse

Der kämpferische Naturschützer Rolf Schatz kartiert und züchtet Krebse. Im Sommer hat er festgestellt, dass die einheimischen Krebse in der Stadt Zürich bereits ausgestorben sind.

Auch wenn man sich mit Rolf Schatz in einem heimeligen Café verabredet, hat man beim Abschied schmutzige Schuhe und nasse Füsse. Denn Schatz ist einer, für den die Theorie grau ist und die Realität draussen vor der Tür stattfindet. Zumeist in einem Bach. So verlassen wir nach angeregtem Gespräch das Café und stapfen durch den Schnee, gleiten auf nassem Laub aus und steigen über Gartenzäune. Dabei wollte ich nur erfahren, welche Resultate seine Krebskartierung ergeben hat. Zahlen und Fakten, die sich bestens im Trockenen austauschen liessen.

Rolf Schatz hat in den letzten Jahren in verschiedenen Bezirken des Kantons zusammen mit freiwilligen Helfern und Mitgliedern der von ihm gegründeten Interessengemeinschaft «Dä Neu Fischer» nächtelang mit Taschenlampen die Gewässer nach Krebsen abgesucht. Eine aufwendige Arbeit – und vom ­Ergebnis her auch eine frustrierende.

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