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Der Bunker-Wanderführer

Bunker, Gefechtsstände, Panzerbarrikaden: Der Boden von Zürich ist gespickt mit unzähligen militärischen Anlagen. Ein neues Wanderbuch soll dazu beitragen, dass sie nicht vergessen werden.

Verwildert und fast vergessen: Der Kleinunterstand «Brille» in Albisrieden.
Verwildert und fast vergessen: Der Kleinunterstand «Brille» in Albisrieden.
Matthias Dürst, Felix Köfer
Die beiden Kavernen der Anlage: An der Oberfläche ist nur ein Bruchteil zu sehen.
Die beiden Kavernen der Anlage: An der Oberfläche ist nur ein Bruchteil zu sehen.
Matthias Dürst, Felix Köfer
Matthias Dürst, Felix Köfer
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Sie befinden sich in Wäldern oder mitten in Gemeinden, führen tief in die Erde hinein oder wurden dem Fels abgetrotzt. Rund 2000 historische militärische Anlagen sind in den Kantonen Zürich und Schaffhausen noch zu finden. Doch sie verwildern zusehends und geraten immer mehr in Vergessenheit.

Genau das wollen Matthias Dürst und Felix Köfer vom Armeelogistikcenter Hinwil verhindern. Den ehemaligen Mitarbeiter des Festungswachtkorps Köfer und den Waffenplatz-Feldpost-Unteroffizier Dürst verbindet die Passion für die Geschichte dieser Bunkeranlagen. In ihrer Freizeit haben sie über mehrere Jahre hinweg Fotografien, Dokumente und historische Daten zu den Verteidigungswerken zusammengetragen. In diesem Jahr soll nun ihr Wanderführer durch die Stadtzürcher Bollwerke veröffentlicht werden. «Es soll kein weiteres Buch über den 2. Weltkrieg sein. Es geht vielmehr darum, diese historischen Objekte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen», erklärt Dürst.

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