Zum Hauptinhalt springen

Der einfache Weg zur Prostitution

Im Zürich müssen Prostituierte 25 Franken bezahlen – und dürfen drei Monate pro Jahr anschaffen. Der Kanton hält an seiner Vorgehensweise fest. Die Dunkelziffer sei dadurch tiefer.

Hotspot des Zürcher Sexgewerbes: Eine Prostituierte am Sihlquai.
Hotspot des Zürcher Sexgewerbes: Eine Prostituierte am Sihlquai.
Keystone

Anwohner nerven sich über Geschlechtsverkehr vor ihren Fenstern, Medien berichten über Menschenhandel und Gewalt auf dem Strich am Sihlquai, Ungarinnen und Rumäninnen drängen nach Zürich und unterbieten die Preise. Seit Monaten sorgt das Thema Prostitution für rote Köpfe.

Der Kanton Zürich erlaubt es Prostituierten – entgegen den Vorgaben des Bundes –, sich als «selbständige Dienstleistungserbringerinnen» anzumelden. So können sie pro Jahr 90 Tage im Kanton arbeiten. Dazu brauchen sie sich nur mit einem gültigen Ausweis auf dem Amt für Wirtschaft und Arbeit anzumelden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.