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Der grüne Justizdirektor Graf wirbt intern für die 1:12-Initiative

Regierungsrat Martin Graf zeigt in einer Kolumne für 40'000 kantonale Angestellte seine Begeisterung für die Juso-Initiative zur Begrenzung der Managerlöhne. Das kommt in der Verwaltung nicht überall gut an.

Ruedi Baumann
Soll Managerlöhne begrenzen: Die Juso haben die 1:12-Initiative vor zwei Jahren eingereicht.
Soll Managerlöhne begrenzen: Die Juso haben die 1:12-Initiative vor zwei Jahren eingereicht.
Keystone

Die Ja-Parole zur 1:12-Initiative gibt Martin Graf (Grüne), Direktor der Justiz und des Inneren, zwar nicht direkt heraus. In seiner neusten Kolumne im Intranet des Kantons lässt Graf jedoch seine Sympathien für die linke Initiative «Für gerechte Löhne» deutlich spüren. Graf schreibt über «exorbitante Managersaläre» – die Juso-Initiative setze «den schlimmsten Auswüchsen klare Grenzen». Das Thema «gerechte Verteilung von Lohn und Beschäftigung, Ressourcen und Wohlstand» brenne ihm schon lange unter den Nägeln. Graf kommt in seiner Kolumne auf die Finanzkrise und die Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa zu sprechen und schliesst mit dem Aufruf: «Kehren wir also am besten vor unserer eigenen Tür. Bekämpfen wir die Auswüchse reiner Profitgier zulasten anderer!»

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