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Der «Hardturm» von Winterthur ist viel weiter als in Zürich

Während Zürich den Wettbewerb für das Hardturmstadion abgebrochen hat, gibt es in Winterthur bereits einen Projektgewinner. Auf der Schützenwiese soll ein einfaches, zweckmässiges Stadion entstehen.

Ohne Mantelnutzung, dafür mindestens 10'000 Plätze zu einem günstigen Preis: Geplantes Stadion in Winterthur.
Ohne Mantelnutzung, dafür mindestens 10'000 Plätze zu einem günstigen Preis: Geplantes Stadion in Winterthur.
zvg

Wie der Informationsdienst der Stadt am Freitag mitteilte, hatten sich insgesamt 30 Teams am einstufigen Projektwettbewerb beteiligt. Gemäss der Empfehlung des Preisgerichts habe der Stadtrat am vergangenen Mittwoch entschieden, dass das Projekt «Das Runde muss ins Eckige» weiterbearbeitet werden soll.

Der Projektname sei zugleich Programm. Wegen der knappen Raumverhältnisse, insbesondere in den Eckbereichen, werde eine einfache, rechteckige, gut proportionierte Gegentribüne als erste Etappe vorgeschlagen.

Der geschickte Umgang mit dem bestehenden Tribünendach bilde in den ersten Bauphasen mit der vorgeschlagenen neuen Tribüne «einen bereichernden Dialog zwischen alt und neu». Der Vorschlag überzeuge städtebaulich, funktional, betrieblich, ökonomisch und konstruktiv.

10 Millionen Franken für erste Etappe

Mit der Planung soll Anfang Jahr begonnen werden, wie es in der Mitteilung heisst. Je nach Verlauf könne das Baugesuch bis zum 9. März 2011 eingereicht werden. Damit könnte der FC Winterthur am 10. März den Antrag für die Super-League-Lizenz stellen. Frühester Baubeginn sei Anfang 2014.

Der FC Winterthur hatte in der vergangenen Saison die Aufstiegsspiele knapp verpasst. Der Aufstieg in die höchste Fussballliga bleibe aber weiterhin das Ziel, schreibt der Informationsdienst. Dazu benötige der FC Winterthur jedoch eine Super League taugliche Infrastruktur.

Die Fussballanlage aus dem Jahre 1957 sei sanierungsbedürftig, und die Swiss Football League verlange unter anderem 10'000 gedeckte Sitz- und Stehplätze. Für eine erste Bauetappe hat der Stadtrat 10 Millionen Franken in Aussicht gestellt.

SDA/ep

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