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Der heimliche Emir von Winterthur

Ohne den diskreten Financier der Koranverteilaktion «Lies!» wäre es wohl nie zum An’Nur-Prozess gekommen.

Kurt Pelda
«Lies»-Aktionen gab es in vielen Städten im In- und Ausland. Inzwischen sind sie verboten oder eingestellt worden. Foto: Boris Roessler (Keystone)
«Lies»-Aktionen gab es in vielen Städten im In- und Ausland. Inzwischen sind sie verboten oder eingestellt worden. Foto: Boris Roessler (Keystone)

Heute Dienstag spricht das Bezirksgericht Winterthur sein Urteil im An’Nur-­Prozess. Redaktion Tamedia wird live berichten. Wie auch immer es ausfallen wird, eines scheint gewiss: Der Name von Ardonis B.* wird dabei unerwähnt bleiben. Der Mann, ein mazedonischer Unternehmer Anfang 30, war nie Teil des Prozesses gegen die zehn Beschuldigten, die zwei Besucher der inzwischen geschlossenen An’Nur-Moschee in Winterthur-Hegi unter anderem bedroht und eingesperrt haben sollen. Einzig eine Winterthurer Firma, die auf einen jüngeren Bruder von Ardonis B. eingetragen ist, taucht in den vielen Hundert Seiten starken Akten des Strafverfahrens auf.

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