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Der lauteste Fluglärmgegner geht selber auf die grosse Reise

Thomas Morf war die personifizierte Südschneise, nun packt er seine Sachen. Wem er sein lärmgeplagtes Haus überlässt und wohin es ihn zieht.

Eigenhändig umgebaut: Thomas Morf vor dem Lastwagen, der ihm und seiner Frau künftig als Wohnmobil dient. Und als einzige Wohnstätte, denn sein Haus (im Hintergrund) übernimmt Morfs Sohn.
Eigenhändig umgebaut: Thomas Morf vor dem Lastwagen, der ihm und seiner Frau künftig als Wohnmobil dient. Und als einzige Wohnstätte, denn sein Haus (im Hintergrund) übernimmt Morfs Sohn.
Reto Oeschger
Noch vor dem ersten Südanflug sammelte der Verein 13'000 Unterschriften gegen die neue Flugroute. Thomas Morf (rechts) und Kurt de Lorenzo übergaben die Petition am 28. Januar 2003 in Bern.
Noch vor dem ersten Südanflug sammelte der Verein 13'000 Unterschriften gegen die neue Flugroute. Thomas Morf (rechts) und Kurt de Lorenzo übergaben die Petition am 28. Januar 2003 in Bern.
Yoshiko Kusano, Ex-Press
Treffen mit Moritz Leuenberger im Jahr 2006 in Stäfa anlässlich einer Reise des Bundesrats. Morf beschenkte Leuenberger – während dessen Amtszeit die Südanflüge eingeführt worden waren – mit Wein.
Treffen mit Moritz Leuenberger im Jahr 2006 in Stäfa anlässlich einer Reise des Bundesrats. Morf beschenkte Leuenberger – während dessen Amtszeit die Südanflüge eingeführt worden waren – mit Wein.
Steffen Schmidt, Keystone
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«Der grosse Zampano tritt ab»: So titelte der Bürgerprotest Fluglärm Ost eine Medienmitteilung über den Rücktritt von Thomas Morf. Fünf Worte, die treffender nicht beschreiben könnten, wie Morf als Präsident des Vereins Flugschneise Süd – Nein auftrat – und wie das aufgenommen wurde im Osten, quasi im Feindesland.

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