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Der neue Zürcher Touristenmagnet steht

Lindt und Sprüngli hat in Kilchberg für 100 Millionen Franken ein «House of Chocolate» bauen lassen – erreichbar ab Bürkliplatz in einer Viertelstunde.

Blick ins Innere des Neubaus, bevor er eingerichtet wird. Bild: PPR/Lindt & Sprüngli
Blick ins Innere des Neubaus, bevor er eingerichtet wird. Bild: PPR/Lindt & Sprüngli

Ab dem 15. Dezember steuert die Buslinie 165 ab dem Zürcher Bürkliplatz ein neues Ziel an: «Lindt & Sprüngli» heisst die umbenannte Haltestelle am Seeufer in Kilchberg, und ab kommendem Frühling werden dort jährlich 350’000 Besucher erwartet. Dann eröffnet der Schokoladenhersteller dort eine neue Touristenattraktion, das «Home of Chocolate». Es ist ein auffälliger 100-Millionen-Franken-Neubau, entworfen von den Architekten Christ und Gantenbein, die mit dem Erweiterungsbau fürs Landesmuseum berühmt geworden sind. Er steht hinter der bekannten Fabrik an der Seestrasse.

Die Architekten zusammen mit Bauherr Ernst Tanner und einem Vertreter des Generalunternehmers vor dem Eingangsportal. Bild: PPR/Lindt & Sprüngli
Die Architekten zusammen mit Bauherr Ernst Tanner und einem Vertreter des Generalunternehmers vor dem Eingangsportal. Bild: PPR/Lindt & Sprüngli

Nach knapp drei Jahren Bauzeit ist der neue Schokotempel nun fertig erstellt, wie die «Zürichsee-Zeitung» berichtet. Nur noch der Innenausbau fehlt. Wenn im Mai die Türen aufgehen, erwarten die Besucher dort unter anderem eine multimediale Ausstellung, eine Schauproduktion, ein gewaltiger Schokoladeladen, ein Café und ein Lokal für Schokoladenkurse.

So soll es im Foyer in ein paar Monaten aussehen, wen der Innenausbau fertig ist. Visualisierung: PPR/Lindt & Spruenglii
So soll es im Foyer in ein paar Monaten aussehen, wen der Innenausbau fertig ist. Visualisierung: PPR/Lindt & Spruenglii

Nicht an Touristen, sondern an Fachleute ist eine Forschungsanlage gerichtet, die sich ebenfalls im Gebäude befindet. Dort wird an Neuentwicklungen getüftelt. Wegen des erwarteten Publikumsandrangs von rund tausend Gästen im Tag wird nicht nur die Bushaltestelle umbenannt: Auf der Seestrasse gibt es dort einen zusätzlichen Fahrstreifen, damit es dort nicht zu einem Rückstau von Besuchern kommt, die mit dem Auto unterwegs sind.

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