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Diese Musliminnen kritisieren den Islam am lautesten

Sie geben dem liberalen und säkularen Islam in der Schweiz ein Gesicht. Eine von ihnen ist so kompromisslos, dass sie der Zürcher Justizdirektion nicht mehr genehm ist.

«Islamistische Drehscheibe Schweiz» heisst das bald erscheinende Buch von Saïda Keller-Messahli. Eine der Kernaussagen: «Der Westen will die grassierende Infiltration durch Islamisten nicht zur Kenntnis nehmen.» Das hat die bekannte Aktivistin gerade am eigenen Leib erlebt, als ihre Jihadismuskurse für das Strafvollzugspersonal sistiert worden sind. Das Zürcher Amt für Justizvollzug wirft ihr vor, in den Kursen nicht die Prinzipien der Integration und Religionsfreiheit zu vertreten.

Kurz zuvor hatte sie Pöschwies-Direktor Andreas Naegeli darauf hingewiesen, dass in Regensdorf Imame mit salafistischem Hintergrund und von Erdogans Gnaden ­tätig sind. Doch die Justizdirektion hält diese nach einer Prüfung durch die Kantonspolizei für unbedenklich. SP-Regierungsrätin und Justizdirektorin Jacqueline Fehr nimmt derzeit keine Stellung zu dem Ausschluss, sie weile in den Ferien.

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