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Der Schildkrötenflüsterer

Coni Altherr gilt als Freak, ein Mann mit verrückten Ideen. Vor zehn Jahren verkaufte er seine Firma – nun hat er sein Leben den Schildkröten verschrieben.

«They used to eat me»: Das Bild spannt den Bogen zur chinesischen Tradition, wonach alles Gute, das die Schildkröte in dieser Kultur verkörpert, durch deren Haltung aber auch deren Verzehr in den Menschen übergeht. Coni Altherr: «Mein Lieblingsbild.»
«They used to eat me»: Das Bild spannt den Bogen zur chinesischen Tradition, wonach alles Gute, das die Schildkröte in dieser Kultur verkörpert, durch deren Haltung aber auch deren Verzehr in den Menschen übergeht. Coni Altherr: «Mein Lieblingsbild.»
PD
«I do not need a house»: Die unauffällige Schildkröte als Überlebenskünstler, die keine irdischen Sachen braucht. Coni Altherr: «Leider habe auch ich Versicherungen und ein Auto.»
«I do not need a house»: Die unauffällige Schildkröte als Überlebenskünstler, die keine irdischen Sachen braucht. Coni Altherr: «Leider habe auch ich Versicherungen und ein Auto.»
PD
«Broken world - last turtles». Coni Altherr:« Meine Bedenken.»
«Broken world - last turtles». Coni Altherr:« Meine Bedenken.»
PD
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«Ich bin kein Politiker, kein Weltverbesserer und auch kein Gutmensch. Aber ich mache mir Sorgen um die Schildkröten unserer Welt.» Der Mann, der diesen Satz sagt, heisst Coni Altherr und sitzt in einem Restaurant in Horgen. Um ihn herum hängen seine selbst gemalten Schildkrötenbilder an den Wänden. Vor wenigen Wochen war die Vernissage. Er schaut sich um und fragt: «Wer stirbt zuerst: Der Mensch oder die Schildkröte?» Ohne neue Werte sei es die Schildkröte, ist er überzeugt.

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