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Der Schönwettermacher

SP-Präsident Daniel Frei bekommt für sein Geschick bei den Vermittlungen zwischen den Regierungsräten Fehr und der aufmüpfigen Juso fast nur Komplimente.

Daniel Frei will in der SP Platz für verschiedene Ansichten schaffen. Foto: Sabina Bobst
Daniel Frei will in der SP Platz für verschiedene Ansichten schaffen. Foto: Sabina Bobst

«Es hat Platz von Mario Fehr bis zu den Juso», schrieb Daniel Frei (37) vorgestern im «Wort zum Sonntag» an seine ­Genossinnen und Genossen. Das zeigt einerseits die beträchtliche Bandbreite in der aktuellen Zürcher SP. Das zeigt aber auch, mit welchen Lappalien sich ein mässig bezahlter Kantonalparteipräsident an einem Sonntag mitten in den Familienferien herumschlagen muss. Er ist Blitzableiter, Mediator und Dargebotene Hand mit fast Rund-um-die-Uhr-Service. Soll die SP ein Burkaverbot verteufeln, die Integration von muslimischen Gemeinschaften oder die Halbierung des Stimmrechts für Alte gut finden? Oder die Strafklage der Juso gegen einen SP-Regierungsrat tolerieren? Das ist bloss die Spitze des Eisbergs an Schnapsideen, mit denen heute ein SP-Präsident konfrontiert wird.

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