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Der Schönwetterpolitiker

Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP) führt seine Direktion wie ein Fussballtrainer. Sein Ziel ist der Sieg, und die Bilanz ist gut. Für den Erfolg setzt er einiges aufs Spiel, auch das Vertrauen der eigenen Wählerbasis.

Präsentiert seine Erfolge sehr gerne; gibt es weniger Erfolgreiches zu vermelden, zieht er sich auch mal zurück: SP-Regierungsrat Mario Fehr in seinem Büro. Foto: Doris Fanconi
Präsentiert seine Erfolge sehr gerne; gibt es weniger Erfolgreiches zu vermelden, zieht er sich auch mal zurück: SP-Regierungsrat Mario Fehr in seinem Büro. Foto: Doris Fanconi

Auf dem Fenstersims in Mario Fehrs Büro liegt eine «Tages-Anzeiger»-Karikatur. Sie zeigt die Kandidaten der letzten Regierungsratswahlen – aufgereiht nach Wahlresultat. Auf dem höchsten Sockel steht Mario Fehr. Er schaffte, was vor ihm kaum einem gelungen ist, schon gar nicht einem Sozialdemokraten: Er machte auf Anhieb mehr Stimmen als alle anderen. Fehr profitierte dabei von seinem hohen Bekanntheitsgrad, den er als Nationalrat und vor allem als Talkgast bei TeleZüri genoss.

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