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Der Stadtrat überlegt Lösung im Letzigrund-Streit

Der Zürcher Stadtrat befasst sich heute wieder mit der Stadionfrage. Weil der Standort Emmen teuer wird, könnte der Letzigrund für GC die einzige Variante bleiben.

Zukunft ungewiss: GC-Spieler beim Training in Niederhasli.
Zukunft ungewiss: GC-Spieler beim Training in Niederhasli.
Reto Oeschger

Es zeichnet sich eine Lösung ab im Stadionkonflikt zwischen GC, dem FCZ und der Stadt Zürich. Gemäss gut unterrichteten Quellen zeigen mehrere Mitglieder des Stadtrats Bereitschaft, den Fussballklubs bei den Mietkosten für den Letzigrund entgegen zu kommen.

Der Stadtrat behandelt heute wieder das Stadionthema und will das Resultat seiner Sitzung den Klubchefs von GC und FCZ am Freitag eröffnen. Die Regierung hat bei Geschäften bis zu 2 Millionen Franken Entscheidungsrecht. GC-Präsident Urs Linsi wie Ancillo Canepa vom FCZ finden die pro Klub bezahlten 870 000 Franken Miete und 840 000 Sicherheitskosten jährlich zu hoch. GC droht mit dem Auszug ins ausserkantonale Exil, damit würden der Stadt diese Mieteinnahmen entfallen. Bei einer Preisreduktion von beispielsweise je 435 000 Franken pro Klub hätte sie zwar auch 870 000 Franken weniger Einnahmen. Aber keinen Imageschaden.

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