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Der Tunesier aus dem FCZ-Bus ist immer noch in der Schweiz

Im Februar ist ein 21-jähriger Mann nach einer spektakulären Flucht aus Tunesien eingereist. Er ersuchte um Asyl, doch sein Antrag wurde abgelehnt. Wann er ausreisen muss, ist ungewiss.

«Ich möchte mich beim FCZ-Präsidenten bedanken»: Im Februar war der Tunesier noch zuversichtlich, was seine Zukunft in der Schweiz anbelangt.
«Ich möchte mich beim FCZ-Präsidenten bedanken»: Im Februar war der Tunesier noch zuversichtlich, was seine Zukunft in der Schweiz anbelangt.

Die Flucht des 21-jährigen R. S. aus Tunesien war halsbrecherisch und filmreif. Mitten in den Revolutionswirren im Februar packte er am Hafen von Tunis seine Chance. Ihm war im hektischen Durcheinander ein gelb-blauer Bus mit Schweizer Nummernschild aufgefallen. Dass es sich dabei um den Mannschaftsbus des FC Zürich handelte, mit dem die Fussballer ins Trainingslager gereist waren und den sie wegen der Unruhen dort zurückgelassen hatten, wusste der Tunesier nicht. Doch er sah, dass der Bus demnächst auf die Fähre verladen würde. Ohne viel zu überlegen, kroch er unter das Fahrzeug. Dort klemmte sich der 1,80 Meter grosse Mann in einen gerade mal 60 Zentimeter tiefen Kasten hinter dem Hinterrad.

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