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Der Wahlkampf startet mit dem grossen Streit ums Geld

Der Kantonsrat hat die Monsterdebatte ums Budget fürs nächste Jahr begonnen. Die Parteien bringen sich dabei für die Wahlen vom nächsten April in Position.

Adventszeit ist Budgetzeit: Jean-Philippe Pinto (CVP) erläutert als Präsient der Finanzkommission im Rathaus den Voranschlag 2015. Foto: Edgar Schuler
Adventszeit ist Budgetzeit: Jean-Philippe Pinto (CVP) erläutert als Präsient der Finanzkommission im Rathaus den Voranschlag 2015. Foto: Edgar Schuler

«Ich bin froh und glücklich, im Kanton Zürich zu leben.» Mit diesem hoffnungsfrohen Satz begann Jean-Philippe Pinto (CVP) als Präsident der Finanzkommission die Budgetdebatte. Die Finanzlage sei gut, die Verschuldung moderat, die Ausgaben würden zwar steigen, aber gemässigt. Und vor allem: Die Finanzrating-Agentur Standard & Poor’s gebe der Kantonskasse immer noch die Höchstnote AAA. Pintos strahlendes Bild der Kantonskasse wurde allerdings am Montagmorgen gründlich zerpflückt: Die SVP sprach von «düsteren Zukunftsaussichten», die SP kritisierte Sparanträge aus Pintos Kommission als «Blödsinn», die Grünen sprachen von einem «geschönten» Budget, und die Grünliberalen erklärten sich zur einzigen wahren Opposition - sie sind an der Regierung nicht beteiligt.

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