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Der Wahnsinn geht weiter

Um ein Haar hätte das Land einen seiner fleissigsten Twitterer verloren. Fast 40'000 Nachrichten hat SVP-Politiker Claudio Zanetti bisher verschickt. Eine Zwischenbilanz.

Hätte bei einer Wahl zum Präsidenten mit Twittern aufgehört: Claudio Zanetti vor den SVP-Delegierten.
Hätte bei einer Wahl zum Präsidenten mit Twittern aufgehört: Claudio Zanetti vor den SVP-Delegierten.
Walter Bieri, Keystone

Claudio Zanetti hatte mit seiner grössten Marotte kokettiert, um die Leute auf seine Seite zu ziehen. Man tue der Welt einen Gefallen, wenn man ihn zum Zürcher SVP-Präsidenten küre, sagte er gestern Abend vor den Delegierten der Partei – denn er werde im Fall einer Wahl damit aufhören, Kurznachrichten auf Twitter zu verschicken. Was er fast pausenlos tut. Mit der Wahl hat es dann trotzdem nicht geklappt, und vielleicht war das auch ein Votum der Parteifreunde, dass «zac1967» (so sein Name auf Twitter) unbedingt weitermachen müsse.

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