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Handys fliegen über die Gefängnismauer – nun wird gerodet

Geschützt vom Wald beliefern Komplizen die Pöschwies-Insassen mit verbotenen Gegenständen – damit soll jetzt Schluss sein.

Martin Huber
Mauer, Zaun und Wald: Das Amt für Justizvollzug will den Sicherheitsperimeter auf dieser Seite des Pöschholzes deutlich vergrössern. Fotos: Urs Jaudas
Mauer, Zaun und Wald: Das Amt für Justizvollzug will den Sicherheitsperimeter auf dieser Seite des Pöschholzes deutlich vergrössern. Fotos: Urs Jaudas

Laubbedeckte Feldwege, hier und da ein Hündeler oder ein Jogger auf dem Vita-Parcours: Das Pöschholz in Regensdorf wirkt auf den ersten Blick wie ein ganz gewöhnlicher Wald im Kanton Zürich. Doch das Waldstück grenzt unmittelbar an den Sicherheitszaun und die Betonmauer der Justizvollzugsanstalt Pöschwies, mit 400 Plätzen die grösste geschlossene Anstalt der Schweiz. Der Feldweg zum Wald führt direkt den Gitterzaun entlang, hinter dem der Grünstreifen mit den Überwachungskameras liegt. Von jenseits der Mauer hört man die Pfiffe des Schiedsrichters vom Gefängnis-Fussballplatz.

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