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Der zweite Männerbeauftragte geht

Die kantonale Fachstelle für Gleichberechtigung kommt nicht zur Ruhe: Nach nur sechs Monaten hat der zweite Männerbeauftragte Edgar Frey bereits wieder gekündigt. Die Nachfolge steht schon fest.

Hat nach sechs Monaten genug: Edgar Frey.
Hat nach sechs Monaten genug: Edgar Frey.
Doris Fanconi

Erneuter Wechsel in der Fachstelle für Gleichberechtigung: Bereits der zweite Männerbeauftragte, Edgar Frey, wollte seine Stelle loswerden und hat nach sechs Monaten gekündigt. Das berichtet der Winterthurer «Landbote» in seiner heutigen Ausgabe. Sein Vorgänger Markus Theunert hatte im Juli 2012 nach nur vier Wochen öffentlichkeitswirksam gekündigt. Wegen seiner umstrittenen Absichten zum Umgang mit Pornografie hatte er sich mit seiner Vorgesetzten überworfen. Um Frey blieb es in den letzten sechs Monaten indes ruhig. Der ehemalige Personalleiter trat im März 2013 Theunerts Nachfolge an. Gleichzeitig wurde das Stellenprofil angepasst: Er war nicht mehr Männerbeauftragter, sondern nunmehr «für Männerfragen zuständig».

Frey ziehe es wieder zurück in sein ursprüngliches Umfeld, sagt Helena Trachsel, Leiterin des Gleichstellungsbüros, gegenüber dem «Landboten». Sie habe keine Differenzen mit ihm gehabt.

Wer Freys Nachfolge antreten wird, steht bereits fest: Der 22-jährige Yannick Staubli und die 30-jährige Evéline Huber werden die Stelle Anfang 2014 im Jobsharing übernehmen. Sie arbeiten zurzeit im Gleichstellungsbüro als Projektmitarbeitende. Das Stellenprofil bleibt unverändert: Staubli soll für Knaben, Männer und Väter zuständig sein; Huber wird sich eher um berufliche Geschlechterfragen kümmern.

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