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Deutsche Lehrerin zum Deutschkurs verknurrt

Gymnasiallehrerin Juliane Kade gibt im Aargau seit Jahren Schule. Um an die Sekundarstufe nach Embrach wechseln zu dürfen, muss sie jetzt drei Jahre lang büffeln. So will es der Kanton Zürich.

Juliane Kade ist Deutsche. Und sie ist Gymnasiallehrerin. Trotzdem finden die Zürcher Behörden, dass sie einen Deutschkurs nötig habe. Ansonsten dürfe sie hier nicht vor die Schüler treten. «So etwas habe ich in meiner gesamten Amtszeit noch nie erlebt», sagt Jürg Altenburger. Seit 14 Jahren ist er Schulpräsident der Sekundarschule in Embrach. Dort ist zurzeit eine Stelle in der Sek-B vakant. Auf das Inserat meldete sich auch die 37-jährige Deutsche.

Die Embracher Schulleiter luden sie zum Vorstellungsgespräch ein. «Mit ihrer Qualifikation und ihrer persönlichen Einstellung passte sie wunderbar in unsere Schule», sagt Altenburger. Juliane Kade unterrichtet seit sieben Jahren in Spreitenbach im Kanton Aargau auf der Realstufe. Sie hat eine Zulassung der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) in Geschichte und Englisch, und zwar auf Gymnasialniveau.

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