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Die 20-Schüler-Klasse

Am 30. November entscheidet das Volk, ob für Zürcher Schulklassen eine neue Maximalgrösse gelten soll. Zur Auswahl steht auch eine günstigere Alternative, um Lehrpersonen mit übergrossen Klassen zu entlasten.

Grosse Klassen bringen manche Lehrpersonen an den Anschlag. Foto: Sophie Stieger
Grosse Klassen bringen manche Lehrpersonen an den Anschlag. Foto: Sophie Stieger

Die Grösse der Schulklassen ist seit zehn Jahren ein heisses Politikum. In der Finanznot von 2004 haben Zürcherinnen und Zürcher einem Sparprogramm zugestimmt, das die Vergrösserung der Schulklassen um durchschnittlich 1,5 Schüler vorsah. 700 Lehrerstellen wurden darauf gestrichen und 45 Millionen Franken gespart. Inzwischen ist ein Teil dieser Sparmassnahme wieder rückgängig gemacht worden. Die Klassen sind wieder kleiner geworden, doch der Lehrerschaft sitzt der Sparschock von 2004 noch immer in den Knochen. Wiederholt haben ihre politischen Vertreter seither versucht, die Klassengrösse zu ­fixieren, um die Schulen vor der Sparwut zu schützen. Bisher gelang dies nicht. Es gibt zwar eine Richtgrösse für Zürcher Schulklassen, aber die gilt nicht absolut und darf vorübergehend überschritten werden.

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