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«Die Anwohner sind doch keine Hampelmänner»

Die Nagra-Dokumente deuten darauf hin, dass der Standort für das Atomendlager insgeheim bereits entschieden ist. Der unabhängige Geologe Marcos Buser verlangt eine Sistierung des Verfahrens.

Die Anwohner fühlen sich verschaukelt: Sicht auf die Gemeinde Benken.
Die Anwohner fühlen sich verschaukelt: Sicht auf die Gemeinde Benken.
Keystone

Überrascht es Sie, dass sich die Nagra in ihrem «Bohrprogramm» vorzeitig auf zwei Standorte für Atomendlager festgelegt hat?

Das war absehbar. Höchst problematisch ist aber, dass man der Bevölkerung ein Verfahren verkauft hat, das fair, transparent und ergebnisoffen sein solle. Das ist, wie sich nun endgültig zeigt, nicht der Fall. Jeder Vorschlag, das Verfahren zu verbessern, wurde aber abgeblockt. Immer wieder riet ich der Nagra und den Behörden, sie sollten möglichst schnell die Geologie der Standorte abklären.

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